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Die denkende Hand Neurobiologische Aspekte des musikalischen Lernens am Klavier
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24. September 2011 Ein Projekt des Dr. Hoch’s Konservatoriums, der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, der Musikschul Frankfurt und der Jugendmusikschule Bergen-Enkheim VORWORT
Die Oper sei fertig, er bräuchte sie nur noch aufzuschreiben – soll Mozart
einst gesagt haben. Welch ungeheuerer Denkprozess findet bei einem
kompositorischen Schöpfungsakt statt! Auf der anderen Seite streben
Interpreten, gerade diese Gedanken einer ursprünglichen Intention zu
entziffern und im tönenden Vortrag zu deuten. Auf dem Weg dahin
durchdringen sie den Notentext, bewältigen komplexe spieltechnische
Aufgaben und verweben Ideen und Emotionen, um die verborgene musikalische
Sprache zur klingenden Lebendigkeit werden zu lassen. Sie kennen alle
Finessen der Interpretation und deren
technische Umsetzung. Aber welche Schaltstellen regieren das Gehirn eines
Musikers und sind von entscheidender Bedeutung beim Spielen eines
Instruments? Und wie kann man
sich beim Üben und Unterrichten Die Klavierpädagogen der vier Frankfurter Musikinstitute haben es sich zur Aufgabe gemacht, beim diesjährigen Symposium einige der Vorgänge im Gehirn auszuleuchten. Mit Unterstützung des Gehirnforschers Günter Haffelder möchten sie das Fenster zum Ort des Denkens öffnen und sich über neue Erkenntnisse und eigene Erfahrungen austauschen. Nach einem denkintensiven Tag bilden zwei dem Jubilar Frank Liszt gewidmete Konzerte einen würdigen Abschluss. Im Namen der Organisatoren lade ich Sie herzlich ein, sich mitgestaltend auf eine Reise durch die Welt der Neuronen zu begeben und den Ausgleich im Reich der Töne am Abend zu genießen. Prof. Stefana Chitta-Stegemann, Dr. Hoch’s Konservatorium Zeitplan des Symposiums 10.00 Uhr Begrüßung 10.15 Uhr Vortrag Günter Haffelder: Die denkende Hand – Neurobiologische Aspekte des musikalischen Lernens am Klavier 11.30-12.30 anschließende Diskussion Mittagspause 14.00-15.30 Diskussionsgruppen zu vorgegebenen Themen:
15.30-16.30 Präsentation der Arbeitsergebnisse
Im Anschluss an das Symposium laden wir zu folgenden Konzerten herzlich ein:
17.30 Uhr Engelbert Humperdinck Saal Konzert I mit Werken von Franz Liszt für Orgel, Klavier und Chor
Konzert II mit Werken von Franz Liszt: Programm des Konzerts von 9. Juni 1879 am Dr. Hoch's Konservatorium Das Institut für Kommunikation und Gehirnforschung in Stuttgart misst mit einem EEG-spectralanalytischen Verfahren funktionelle Prozesse limbisch-kortikaler Schaltkreise des Gehirns. Durch die hochdifferenzierte grafische Darstellung können spezifische Fragestellungen in Forschung und Anwendung anschaulich gemacht werden. Im Vortrag werden Erkenntnisse aus dieser Arbeit im Zusammenhang mit musikalischem Lernen, kulturell bedingten Unterschieden des Lernens und der Bedeutung von Wahrnehmungsphänomenen für unsere Gedächtnisleistung vorgestellt. Günter Haffelder, Leiter des Instituts für Kommunikation und Gehirnforschung, ist Physiker und Psychologe. Er war viele Jahre in der Industrie in Forschung und Entwicklung in leitender Position tätig. Danach arbeitete er als freiberuflicher Managementtrainer in Unternehmen der Computerbranche und war Lehr-Supervisor an einer Fachhochschule. Neben seiner Arbeit in eigener psychologischer Praxis gründete er das Institut für Kommunikation und Gehirnforschung, das inzwischen international bekannt und mit anderen Institutionen vernetzt ist. Teilnahmegebühren Erwachsene: 15 € ; Schüler / Studenten / Rentner (mit Nachweis): 10 € Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der das Projekt ausrichtenden 4 Frankfurter Institute ist die Teilnahme bei vorheriger Anmeldung kostenfrei.
Für alle im Voraus Angemeldeten werden Teilnahmezertifikate ausgestellt, die beim Symposium ausgehändigt werden. Für spontan Entschlossene gilt die og. Gebühr, jedoch ohne Teilnahmezertifikat.
Anmeldeschluss ist der 10. September 2011 Anmeldung
oder
Bitte um Hinzufügung des Zahlungsbelegs für die Teilnahmegebühr (Scan oder Kopie); dies ist erforderlich für alle gebührenpflichtigen Teilnehmer.
Die Teilnahmegebühr ist zu überweisen an Frankfurter Volksbank BLZ 501 900 00
Kontonummer 60000 197 88 |
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