Geschichte

Dr. Hoch's Konservatorium, musikalisch-künstlerische Ausbildungsstätte für alle Altersstufen in Frankfurt am Main, konnte vier Jahre nach dem Tode seines Stifters, Dr. Joseph Hoch, im Jahre 1878 eröffnet werden. Im Testament vom 14. Juli 1857 verfügte er für das Institut „die Förderung der Musik in jeder Weise und die unentgeltliche Unterweisung unvermögender musikalischer Talente in allen Zweigen der Tonkunst“.

Hierfür  stellte er sein gesamtes Vermögen im Wert von 1 Million Goldmark zur Verfügung. Dank der Berufung renommierter Dozenten gewann das Konservatorium schon bald nach seiner Gründung Hochschulcharakter und Weltruf. Unter den Dozenten und Schülern des Hauses finden sich Namen wie Clara Schumann, Hans von Bülow, Bernhard Scholz, Iwan Knorr, Engelbert Humperdinck, Waldemar von Baußnern, Hans Pfitzner, Margarete "Gretchen" Dessoff, Bernhard Sekles, Hermann Zilcher, Otto Klemperer, Ernst Toch, Alfred Hoehn, Paul Hindemith, Hans Rosbaud, Richard Tauber, Theodor W. Adorno, Hermann Reutter, Matyas Seiber, Helmut Walcha, Kurt Hessenberg und Rudolf Richard Klein.

Die Deutsche Bundesbank würdigte die Bedeutung des Konservatoriums, indem auf der Rückseite des 100,- DM-Scheines das ursprüngliche Institutsgebäude abgelichtet ist. Der Stiftungsauftrag wird heute noch im vollen Umfange eingelöst, allerdings entrichten Schüler Unterrichtsgebühren, Studierende nicht. Das Konservatorium ist zuständig für alle Sparten der Musikausbildung bis hin zur Berufsreife auf sämtlichen gängigen Musikinstrumenten und Gesang. Zahlreiche Preise bei musikalischen Wettbewerben, ein hohes Niveau in allen Abteilungen des Hauses, eine Vielfalt öffentlicher Konzerte und die große Zahl erfolgreicher Absolventen stellen auch heute die besondere Leistungsfähigkeit des Institutes unter Beweis. Derzeit werden am Konservatorium rund 1000 Schüler und Studierende von 77 Dozentinnen und Dozenten in allen klassischen Instrumental- und Gesangsfächern, Ballett und Musiktheorie ausgebildet.

Weitere Informationen unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dr._Hoch’s_Konservatorium

und in englisch:
http://en.wikipedia.org/wiki/Hoch_Conservatory